Dies und Das zu mir


13. Oktober 1957. An diesem Sonntag erblicke ich in Aarau das Licht dieser Welt. Die Sterne sollen mir Neugier, eine gute Menschenkenntnis und Kreativität in die Wiege gelegt haben. Meine Eltern Irma und Ernst Bösiger-Hächler haben Redlichkeit, Liebe zu Natur und Umwelt sowie eine Portion Unangepasstheit dazugegeben - und zum Glück meine Neugier eher gefördert als gedämpft. Das Leben lehrt mich später den Sinn für Gerechtigkeit und dass es häufig nicht gradlinig verläuft.

Als junge Familie zieht es meine Eltern 1961 von Rohr bei Aarau nach Sissach, weil mein Vater hier eine Stelle als (Fabrik)Gärtner bei der Giesserei und Armaturenfabrik JRG Gunzenhauser AG (heute GF JRG) findet. So verbringe ich Kindheit und Jugendjahre mit meinen beiden Brüdern Fred und André in der damals noch ländlich geprägten Gemeinde Sissach und auf dem weitläufigen Fabrikareal als "Spielwiese". Hier besuche ich die Schulen und mache bei den Pfadi mit. Ins Gym fahre ich später mit dem heissgeliebten Töffli (damals perfiderweise als "Sackgeldverdunster" verschrien).

 

Die Musik fasziniert mich früh: Ich darf Klarinette lernen und später Saxophon und beim Musikverein Sissach mitspielen. Heute bin ich zwar nur noch Passivmitglied des MVS, besuche aber, wenn es auch immer geht, die wunderbaren Konzerte. Ab Mitte der 1970er Jahre bin ich Mitglied in mehreren lokalen Bands (u.a. "Villa Gloria" und "Ketchup"), spiele Sax und Gitarre. Darin bin ich aber längst nicht so gut wie später Sohn Florian als Beatboxer und Tochter Iris als Sängerin und Songwriterin (Ira May). 

 

Auch wenn ich schon längst nicht mehr aktiv musiziere, ist Musik ein wichtiger Bestandteil meines Lebens geblieben. Alle Arten von "Black Music" (Soul, Funk, Reggae, Salsa...) und seit wenigen Jahren klassische Musik  gehören zu meinen bevorzugten Stilrichtungen. Daneben faszinieren mich traditionelle Schweizer Instrumente wie das Alphorn. Auf dessen "kleinem Bruder", dem Büchel, versuche ich mich seit einiger Zeit. 

 

Die Pflege von Traditionen und des Brauchtums ist mir wichtig. Ich bin Mitglied beim Gartenbauverein Sissach sowie bei diversen Vereinen und Organisationen im Umwelt- und Naturschutzbereich. Zum festen Jahresablauf gehört die Teilnahme am Sissacher Banntag ebenso wie das (eher passive) Mittun an der Sissacher und Basler Fasnacht. 

 

Wichtig sind mir auch Natur und Umwelt. Wanderungen in Sissach und Umgebung oder im Entlebuch, Berner Oberland oder Wallis bedeuten für mich Erholung und Inspiration in einem. Dazu kommen Lesen, Musik, Singen, Kochen und vieles mehr. 

 

"Schöfligrosi", Mami (rechts im Bild), meine beiden Brüder und ich (neben Grosi); zirka 1962 in Rohr bei Aarau.

Beruflicher Werdegang

Radio Raurach - bz - BaZ - Volksstimme - BaZ

Gleich nach dem Studium erteilte der Bundesrat unserem kleinen Projektteam eine Versuchskonzession. Danach musste alles ganz rasch gehen, sodass Radio Raurach am 1. November 1983 auf Sendung gehen könnte. Das folgende Bild entstand am frühen Morgen des ersten Sendetags im Studio. Von links nach rechts sind zu sehen: Barbara Koch (geborene Ebnöther), erste Moderatorin; Remo Antonini, erster Chefredaktor; Hanspeter Hügli, Techniker, Jürg Schneider, Erster Techniker und Moderator - und ich. 

Das Projekt Radio Raurach hat mich seit 1980 beschäftigt. Ende März 1986 verliess ich den Sender, um bei der Basellandschaftlichen Zeitung in Liestal als Redaktor zu arbeiten. 1989 wechselte ich in die Wirtschaftsredaktion der "Basler Zeitung". Und vier Jahre später wurde ich als Chefredaktor der "Volksstimme" in Sissach berufen. 

Im Hinblick auf das 30-Jahr-Jubiläum von Radio Raurach im Jahr 2013, das in diesen drei Jahrzehnten mehrfach Sendernamen, Standort, Struktur und Besitzerschaft gewechselt hat, habe ich zusammen mit Jürg Schneider das Buch "EUSES RADIO - Radio Raurach, vom Werden und Verschwinden eines Baselbieter Lokalradios" herausgegeben. Das Buch fördert interessante Hintergründe zutage und zahlreiche Bilder und Dokumente aus drei Jahrzehnten Baselbieter Medien- und Gesellschaftsgeschichte. Erhältlich ist das Buch beim Kantonsverlag des Kantons Basel-Landschaft.

radio-raurach.ch

 

Meine ersten Erfahrungen mit dem Lokaljournalismus konnte ich unmittelbar nach dem Studium sammeln. In der ersten Hälfte des Jahres 1983 durfte ich dem Verleger und Alleinredaktor Hansjakob Schaub assistieren. 1993 holte mich selbiger von der BaZ zu "Volksstimme", zunächst als Chefredaktor, später auch als sein Nachfolger als Verleger. Im Jahre 2002 führte mein Weg wieder zur BaZ, nun als Leiter des Ressorts Region Basel. 2008 verliess ich die BaZ, um einerseits Medienberater zu werden bei bachmann medien ag in Basel und andererseits, um in einem kleinen Pensum Aufgaben im Verlagsbereich der "Volksstimme" zu übernehmen. Gleichzeitig übernahm ich die Federführung der Talkreihe "Volksstimme"-Nachtcafé. Eine kleine Auswahl meiner Nachtcafé-Highlights finden Sie auf dieser Webseite.

Nach dem Abschluss meines Nationalökonomiestudiums an der Uni Basel habe ich mich für einen Berufseinstieg in die Medien entschieden. Ich verfüge inzwischen über eine jahrzehntelange Erfahrung als Medienschaffender, Verlagsleiter und Moderator. Einige Stationen im Zeitraffer: Ich war Mitbegründer und Geschäftsführer beim ehemaligen "Radio Raurach" (1983 - 1985), Redaktor bei der "Basellandschaftlichen Zeitung" (1985 - 1989), Wirtschaftsredaktor bei der "Basler Zeitung (1989 - 1993), Chefredaktor und Verlagsleiter bei der "Volksstimme" (ab 1983) sowie Ressortleiter Region Basel und Mitglied der Redaktionsleitung bei der "Basler Zeitung" (2002-2008). Heute (Stand Sommer 2016) arbeite ich bei bachmann medien ag in Basel und als Gemeinderat für Sissach.

 

Bachmann Medien AG Basel

Seit 2008 bin ich Partner und Mitarbeiter bei bachmann medien ag in Basel.

Tätig sind wir in den Bereichen Beratung, Produktion und Kommunikation. Wir begleiten und unterstützen Verlage und Redaktionen, Stiftungen und Verbände, Öffentliche Institutionen und private Unternehmen.

Das Team von bachmann medien ag (von links; Aufnahme aus dem Jahr 2013): Beat Grossrieder, Petra Geissmann, Robert Bösiger, Rebekka Stämpfli, Annina Bachmann und Ivo Bachmann (Foto Christian Roth)

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Lebenslauf Robert Bösiger
CV_rob 2016.pdf
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