Aktuell


>> Sommer 2019: Freiwilligeneinsatz auf der Alp

Via Berghilfe von Caritas habe ich die letzte Juniwoche auf dem Hof Horlachen im urnerischen Isenthal verbracht. Von der Familie Herger wurde ich sehr herzlich aufgenommen. Geholfen habe ich beim Hagen (zuweilen in schwindelerregender Umgebung), beim Stall säubern und beim Heuen. Und so habe ich das harte (im Sinne von schweisstreibende) Älplerleben kennen- und schätzen gelernt. Ich habe Vieles gelernt in diesen paar Tagen - und werde mit Sicherheit in den nächsten Monaten und Jahren daran zurückdenken. Und, so hoffe ich: Eines Tages werde ich zurückkehren auf den Hof und zu den lieben Menschen da oben!

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>> 10. Februar 2019: Geteiltes Medienecho zum Buch "Alles bleibt anders"

Als letzte der regionalen Zeitungen hat die Basellandschaftliche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 7. Februar 2019 eine Würdigung des Buchs „Alles bleibt anders“ publiziert. Diese ist – unter dem Titel „Ein Paradiesvogel blickt in den Spiegel“ richtig schön geworden, wie ich finde. Schon zu Beginn der Rezension trifft bz-Kulturredaktor Mathias Balzer den Nagel auf den Kopf: „Wie wird ein Autor dem Leben eines Menschen gerecht? Wie bringt er die Summe einer Existenz zwischen zwei Buchdeckel? Es gibt das leichtfüssige Porträt, die tief schürfende Biographie oder den ausschweifenden Lebensroman. Der Baselbieter Autor und Medienschaffende Robert Bösiger präsentiert (...) eine Alternative. (...) Er inszeniert Begegnungen mit der Künstlerin. 25 Menschen, die im Leben der heute 62-Jährigen wichtig waren, treffen sie zum Kaffee oder zu einem Glas Wein. Gemeinsam blicken sie zurück, plaudern, erinnern sich.“

Im Gegensatz zu Balzer ist Marina Bolzli in der Berner Zeitung nicht überzeugt von diesem Konzept der Begegnungen. Sie lästert und frotzelt, was ihre Fantasie hergibt: „Irgendwann beschleicht einem das Gefühl, dass diese inszenierten Begegnungen, vom Buchautor stets protokolliert und persönlich kommentiert, wichtig sind beispielsweise die Getränke, meist alkoholhaltig, die konsumiert werden -, nur dazu dienen, gegenseitige Lobhudeleien auszutauschen.“ Ach, Frau Bolzli! 

 

Vergessen werden sollen die Rezensionen in der "Volksstimme" und der "Basler Zeitung" nicht. Die "Volksstimme" würdigte das Buch bereits am 25. Oktober 2018 als erstes Medium; unter dem Titel „Ein bewegtes Leben in 25 Episoden“ bescheinigt David Thommen dem Buch viel Wissenswertes, viele Episoden und Anektoten zu beinhalten und lesenswert zu sein. Und Thomas Gubler schreibt in der BaZ unter dem Titel „Ein Paradiesvogel unter den Berner Lauben“ dem Buch gut, eine untypische Biographie zu sein. – Vielen Dank allen, die sich unser Buch zur Brust genommen und darüber geschrieben haben! 

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Buchbesprechung in der Basler Zeitung
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Buchbesprechung in der Basellandschaftlichen Zeitung
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Buchbesprechung in der Volksstimme
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Buchbesprechung in der Zeitschrift Typisch
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>> 24. November 2018: Buchvernissage und Konzert Landstreichmusik

Nun haben Christian Roth und ich unser Buch "Alles bleibt anders" auch heimischem Publikum vorstellen können: Vor dem Konzert der famosen "Landstreichmusik" (mit Christine Lauterburg, Matthias Lincke, Dide Marfurt und Simon Dettwiler) fand die Vernissage ebenfalls in der Oberen Fabrik statt - glänzend moderiert vom unvergleichlichen Heiner Oberer (auf dem Bild 2. von rechts). Wir bedanken uns bei Heiner, 1000 Dank für den feinen Apéro von Niggi Bärtschi (Gemüsesticks und Biorequisiten), Danke an Daniel Wiedmer (Weisswein), Steffi Zemp (Speckgugelhöpfe) und "Unser Bier" (Bier) sowie ein grosses Dankeschön ans Team der Oberen Fabrik mit Alexandra Wälti und Martin Zihlmann. Und wer noch kein Buch hat bzw. noch keine sinnvollen Geschenke zu Weihnachten, der/die findet unser Buch im Buchhandel oder bestellt direkt beim Verlag Werd & Weber.

>> 26. Oktober 2018: "Ausgeschlachtet" - das Buch zur Sissacher Metzgete

Heute Freitag haben wir – Heiner Oberer (Bildmitte), Jörg Rieder (links im Bild) und ich als Herausgeber das Buch „Ausgeschlachtet – die Schlacht um die Sissacher Metzgete“ im Rahmen einer Vernissage aus der Taufe gehoben. Gut 90 Gäste nahmen an diesem Anlass im Alten Schlachthaus teil und liessen sich unter anderem von Metzgermeister Rolf Häring beim Apéro verwöhnen. Das Buch ist erhältlich im regionalen Buchhandel oder direkt bei der Druckerei (Schaub Medien AG in Sissach).

>> 1. Oktober 2018: Hurra, das Buch ist da!

Im Beisein von illustren Gästen (darunter einige der im Buch porträtierten Persönlichkeiten) haben der Verlag Werd & Weber, Christine Lauterburg und die Autoren das farbenprächtige Buch „Alles bleibt anders“ über das bewegte und spannende Leben und Wirken der Berner Schauspielerin, Musikerin, Sängerin und Jodlerin Christine Lauterburg im Saal der Burgergesellschaft zu Bern präsentiert. Die Hauptprotagonistin Christine Lauterburg sorgte – zusammen mit Gästen – für die musikalische Untermalung des Anlasses.

Bild: Glücklich über das druckfrische Buch (von links): Christian Roth (Fotograf), Christine Lauterburg, Robert Bösiger (Autor) und Annette Weber (Verlegerin Werd & Weber Verlag).

>> 1. August 2018: Bundesfeier im Herzen von Sissach

Mit einer Rede der Berner Nationalrätin Regula Rytz, Präsidentin der Grünen Schweiz, ist die Bundesfeier im Zentrum von Sissach bei sehr warmen Temperaturen und einem recht grossen Publikumsaufmarsch erfolgreich über die sprichwörtliche Bühne gegangen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Volksmusikfornmation "Landstreichmusik" und schön umrahmt von den beiden Ehrendamen in der Baselbieter Festtagstracht. 
Wer die Rede von Rytz nachlesen möchte, kann dies hier tun.

 

>> 13. Juni 2018: Jetzt bleibt das Warten...

So! Alle meine Manuskripte für das Buch "Alles bleibt anders" rund um die Berner Schauspielerin, Musikerin, Sängerin und Jodlerin Christine Lauterburg sind beim Verlag Werd & Weber in Thun deponiert. Das Layout ist gebrieft und Berge von Fotos liegen zum Bearbeiten auf dem Tisch des Hauses. Nun heisst es: Loslassen und vertrauen, dass alles schon gut kommt. Ab Oktober ist das Buch im Handel erhältlich. Die Vorfreude ist gross.

>> 23. November 2017: Wiedersehen im „Nachtcafé“ 

Der geniale Max Rüdlinger (2. von links) war heute mein Talkgast im „Volksstimme“-Nachtcafé. Am Rande dieses Talks kam es zu einem Wiedersehen mit Christine Lauterburg, seiner Ex-Frau (2. von rechts). Schon im Frühjahr dieses Jahres waren Christian Roth (links im Bild) und ich zusammen nach Zürich gereist, um für unser gemeinsames Buch über Christine Lauterburg die Begegnung der ehemaligen Filmpartner und Eheleute zu dokumentieren. Die Begegnung wird eine von rund 25 Begegnungen im Buch sein - und sicher eine der amüsantesten. 

>> 31. Oktober 2017: Abfall-Hohlköpfe

Heute bin ich spontan – bei schönstem Herbstwetter - von Diegten Richtung Sissach gewandert. Allein vom Dorfausgang Diegten bis zum Dorfeingang Zunzgen habe ich 14 (in Worten: vierzehn) weggeworfene Alu-Getränkedosen gezählt, 10 davon Energydrinks. Dazu kamen noch ein paar leere Petflaschen und sonstiger Abfall. Die Dosen lagen nicht etwa auf dem Trottoir, sondern im Gras.

Wie soll man jene bezeichnen, die die Aludosen einfach achtlos wegschmeissen, womöglich gleich aus dem fahrenden Auto?

Mit Verlaub, für mich sind es ganz einfach nur Hohlköpfe.

>> 13. Oktober 2017: In eigener Sache

 

60 – was für eine Zahl! Aber zum Glück nur eine Zahl.
Da bin ich doch tatsächlich an diesem Freitag, dem Dreizehnten, 60 Jahre alt geworden. An dieser Stelle bedanke ich mich für alle Gratulationen, guten Wünsche und noch besseren Ratschläge. Vielen herzlichen Dank euch allen!

 

60 Jahre alt. Diese Tatsache allein bereitet mir kein Kopfzerbrechen. Eher Angst und Sorgen macht mir zu sehen, wie unverschämt rasend schnell das letzte Jahrzehnt an mir vorübergezogen ist. Das lässt nicht nur Gutes erahnen für das soeben angebrochene neue Jahrzehnt… Obwohl: mit dem Velosolex, das ich zum Runden erhalten habe, wird das zukünftige Leben wohl markant entschleunigt.

Was die Zukunft wohl bringen mag? "Mir wei luege", sage ich.

Wir könnten es auch mit dem deutschen Philosophen Carl Jaspers (1883-1969) halten, der gesagt haben soll: "Die Zukunft ist als Raum der Möglichkeiten der Raum unserer Freiheit".

Schön! Oder wie wäre es mit dem guten alten Albert Einstein (1879-1955), dem folgender Ausspruch zugeschrieben wird: "Ich denke niemals an die Zukunft, sie kommt früh genug".

In diesem Sinne...

 

>> 25. Juli 2017: Begegnungen mit Christine Lauterburg 

Vielleicht ist es nun an der Zeit, etwas zu verraten: Nämlich: der Basler Fotograf Christian Roth und ich sind seit einigen Monaten daran, ein Buch über die Berner Schauspielerin, Musikerin, Sängerin / Jodlerin Christine Lauterburg (links im Bild) zu recherchieren und zu schreiben. In diesem Zusammenhang kommt es nun immer wieder zu „Begegnungen“ zwischen Christine und Menschen, die wichtig waren oder/und sind für sie. Am 25. Juli waren wir zu Gast bei der unvergleichlichen Clownin Gardi Hutter (rechts im Bild) ganz im Süden des Ticinos. Etwa zwölf solcher Begegnungen sind schon im Kasten, ebenso viele stehen noch bevor. Übrigens: Das Buch soll gegen Ende 2018 erscheinen. Drückt mir die Daumen bitte! 

>> Samstag, 24. Juni 2017: Mehr als vier Jahrzehnte später  

„60 Jahre und ein bisschen weiser“. Unter diesem Motto haben sich an einem heissen Samstag 17 ehemalige Schulgspöönli der Realschule Sissach 1969-1973 zu einer Klassenzusammenkunft wieder gefunden. Von den Lehrern stiess Frieder Handschin ebenfalls dazu. Die meisten der mittlerweile gut 60-jährigen hatten sich über vier Jahrzehnte lang nicht mehr gesehen. Was Wunder, musste man sich zunächst wieder gegenseitig vorstellen – und dann kräftig aufdatieren. Nach dem Vorbild eines Klassenfotos von anno dazumal liessen wir uns vor der „Sonne“ Sissach ablichten. A bientôt!

>> 25. März 2017: Meine Feuertaufe auf dem Limperg

Im Beisein von rund 80 Schützen und Gästen haben wir die neue elektronische Trefferanzeige auf der Schiessanlage Limperg eingeweiht. Das war mein erstes grösseres Geschäft, das ich als Departementschef habe zu einem guten Schluss führen dürfen. Und dann: Mit dem Karabiner 31 meines Grossvaters selig habe ich gleich selber geschossen – eine Premiere für mich. Trotz zwei Zufalls-10ern habe ich es nicht über den 45. Schlussrang gebracht. Kollege Fredi Binggeli (von ihm stammt auch das Foto) hats mit dem Stgw 90 allen gezeigt: Platz 38. Herzliche Gratulation!

>> MOMENT MAL: Mein persönliches Unwort lautet: "eigentlich"... 

Immer dann, wenn jemand dieses Wort in den Mund nimmt (und das tun viele und oft), zwickt es mich innerlich.

Es gibt Zeitgenossen – komischerweise meistens männlichen Geschlechts – bei denen gibt es keine Sätze ohne dieses Unwort. Ich habe schon Sätze notiert, die drei oder mehrere Male „eigentlich“ beinhaltet haben.

Wobei: „Beinhalten“ lässt auf Inhalt schliessen. Etwas, was dieses „eigentlich“ eben gerade nicht zu bieten hat. Denn eigentlich sollte jeder und jede wissen (haben Sie es gemerkt? – Hier passt dieses Wörtchen ausnahmsweise): Mit einem „eigentlich“ wird jede Aussage sofort wieder relativiert. Jeder Aussage kann man mit diesem persönlichen Unwort sofort wieder die Aussage entziehen. Jemand hat mal schön treffend gesagt: „Das ist so, als ob ich einen Ballon aufblase und ihm sofort wieder die Luft herauslasse.“

Leider ist es unglaublich schwierig, diesem Unwort zu entkommen! Zum einen ist es schon schwierig, dieses Un-Wort aus dem eigenen Wortschatz zu verbannen. Zum anderen ist es noch schwieriger, „eigentlich“ zu überhören. Ich ertappe mich dann zuweilen dabei, beim Zuhören Strichli zu machen.

Dazu gibt es zweierlei zu sagen. Strichli machen ist besser, als jemanden an die Gurgel zu gehen, der „eigentlich“ zigtausendfach sagt. Erstens. Und zweitens bringt es aus Erfahrung absolut nichts, jemanden darauf aufmerksam zu machen. Er wird weiterhin sein „eigentlich“ zelebrieren. Umso mehr, als er noch weitere solcher lich-Nullwörtchen im Vokabular pflegt: „letztendlich“ zum Beispiel. Oder „natürlich“, oder „selbstverständlich“ oder „grundsätzlich“.

„Eigentlich“. Die meisten von uns brauchen dieses Unwort der Unwörter. Weiss der Teufel, weshalb! Denn es ist komplett unnötig!


Weshalb? Es sagt nichts Konkretes. Ausser,
   > dass hier jemand nicht das sagt, was er wirklich denkt.
   > dass hier jemand unverbindlich bleiben möchte. 
   > dass hier einer keine Lust hat, tiefer auf etwas einzugehen.
   > dass hier sich einer keine Gedanken gemacht hat und
   > dass sich hier einer unsicher fühlt.
 
Also: Sollten wir dieses Wort nicht besser komplett aus unseren Voten und Texten streichen?
Eigentlich schon.
Oder? 

>> 15. November 2016: mit den Sissachern am Morgartenschiessen

Morgartenschiessen
Jedes Jahr am 15. November findet in Morgarten - an historischer Stätte - das Morgartenschiessen statt. Und seit gut 15 Jahren ist jeweils ein Dutzend Sissacher Schützen mit von der Partie. So auch am 103. historischen Morgartenschiessen am Tag vor dem Sissacher Herbstmärt. So reiste die Sissacher Schützenschar früh am Morgen in die Zentralschweiz. Kurz nach 11 Uhr morgens legten sich die Sissacher oberhalb des Denkmals ins Stroh, um ihre Schüsse auf die gut 300 Meter entfernten Scheiben abzugeben. Just zu diesem Zeitpunkt zeigte sich die Sonne und die Gegend am Ägerisee im schönsten Spätherbstlicht. Und wie haben sie abgeschlossen, die Schützen der "Sissacher Schützengesellschaft 1822"? Mit 374 Punkten (durchschnittlich 37 Punkte pro Schütze) konnte der 41. Gruppenrang erreicht werden. Für mich war es eine Ehre und ein seltenes Ereignis, die Schützen als Gast zu begleiten.

>> 8. Oktober 2016: die ersten 100 Tage

Der Anfang. Locker. So hat mein Einsatz als Gemeinderat (GR) von Sissach begonnen. Mit Ferien nämlich. So sass ich erst am 25. Juli erstmals zusammen mit den anderen Damen und Herren Gemeinderäte am hölzernen, ovalen Tisch mit eingelegtem Sissacher Wappen im Gemeinderatszimmer. Schon die Woche darauf fiel die Gemeinderatssitzung aus - einmal abgesehen davon, dass wir bei prächtigem Wetter auf der Sissacher Fluh den 1. August feiern konnten/sollten. Mir war als zukünftig Verantwortlicher für diese Feier recht wohl dabei, umso mehr, als ich bereits wusste, dass ich den Redner fürs kommende Jahr ja schon akquiriert hatte ;-). Nein, wird noch nicht verraten, tut mir leid!

 

An diese für mich ungewohnte Regeln musste ich mich in den ersten Wochen herantasten und gewöhnen:

1. Die Abläufe im Gemeinderat: Bis Donnerstagabend muss man allfällige Anträge einreichen, so dass sie für die kommende GR-Sitzung traktandiert werden können. Bis spätestens Montagmorgen sollte man alle Geschäfte und bereitgestellten Unterlagen studiert haben. Rasch habe ich mir zur Gewohnheit gemacht, jeweils am Sonntagmorgen in aller Ruhe die verschiedenfarbigen Mäppli im GR-Zimmer zu studieren und meinen Kommentar via Visum oder Anmerkung dazuzugeben. Konkret bedeutet das, dass man die Anträge der jeweiligen Departement-Chefs entweder unterstützt, ablehnt oder das Geschäft zur Diskussion stellen will. Man sollte also alle traktandierten Geschäfte und weitere Unterlagen zur Info (das berühmte „rote Mäppchen“) gelesen und visiert haben.

 

2. Die Termine. Es gibt haufenweise Kommissionssitzungen und Anlässe, die man als GR besuchen sollte. Meine Premiere als Repräsentant (bösartigerweise oft als „Grüssaugust“ verspottet) des GR war die feierliche Installation des neuen Gemeindeleiterpaars der Römisch-katholischen Kirchgemeinde Sissach. Es ging alles gut, meine kurze Grussbotschaft vor überquellend voller Kirche ebenfalls.

 

3. Die Überraschungen. Es gibt immer mal wieder Überraschungen, durchaus auch solche der eher unangenehmen Art. So musste ich als Departements-Chef "Sicherheit" feststellen, zwei drei Altlasten geerbt zu haben, die Ähnlichkeiten mit einem gordischen Knoten haben. Es sind also Lösungen gefragt. Das ist zwar spannend, aber auch nervenaufreibend. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, diese „Altlasten“ bis spätestens Ende des laufenden Jahres vom Tisch zu haben. Und zwar so fair und allgemeinverträglich, dass alle Beteiligten damit leben können. Das ist sicherlich sportlich, aber möglich. Denke und hoffe ich.

 

4. Der Alkohol. Es ist schon so, als GR sollte man einigermassen trinkfest sein. Das ist keine Bedingung, bitte nicht falsch verstehen. Aber eben... Nach Sitzungen an heissen Sommerabenden wünscht man (ich) sich halt schon gern ein Bier - mindestens. Bloss: Da gibt es noch weitere Apéros, Bierrunden und Gelegenheiten, um anzustossen. Mit Mineralwasser, aber nicht nur. Kurz: Was mich betrifft, habe ich wohl noch nie so viel Bier bzw. Alkohol getrunken wie in den ersten 100 Tagen (nicht einmal in den „wilden“ Studentenjahren!). Immerhin bin ich immer entweder zu Fuss oder mit dem Velo oder mit dem ÖV unterwegs.

 

Und sonst?

>   Mittlerweile kenne ich die Namen zahlreicher Leute, denen ich in Kommissionen oder an Anlässen begegnet bin. Doch es gibt noch immer Lücken.

>   Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, abends an Sitzungen teilzunehmen statt die Füsse hochzulagern.

>   Unterdessen schaffe ich es, fast alle Geschäfte einigermassen zu verstehen - auch jene meiner GR-Gschpönli. Doch auch diesbezüglich kann ich noch viel dazulernen.

 

Etwas Statistik gefällig zu den ersten 100 Tagen?

>   Gemeinderatssitzungen: 10

>   Ausflüge: 3

>   Gemeindeversammlungen: 1

>   Kommissionssitzungen: 12

>   Informationsveranstaltungen: 4

>   Anlässe divers: 5

>   Bilaterale Treffen: ca. ein halbes Dutzend

>   Krawatte getragen: 1 Mal

 

Das Fazit: Ich muss zugeben,

>   dass das Amt als Gemeinderat recht viel Zeit und Engagement verlangt. Durchschnittlich arbeite ich wöchentlich „netto“ 2 bis 2 ½ Tage plus abendliche Sitzungen für das Amt.

>   dass es (nicht immer, aber meistens) alles in allem Spass macht und

>   dass ich mich auf weitere Begegnungen und Aufgaben freue!

 

Der Wermutstropfen. Leider muss ich gestehen, dass mein Vorsatz, wieder etwas Sport zu treiben und dabei im Idealfall einige der überflüssigen Kilos loszuwerden, bisher grandios gescheitert ist. Zu viele Apéros, zu viele Nach-Sitzungs-Bierchen, zu viele Häppchen an Anlässen. Damit ist nun fertig! Zumindest vorläufig. Nach der offiziellen Eröffnung der Brauerei Farnsburg in Sissach (siehe Foto oben von Heiner Oberer) habe ich für mich beschlossen: im Oktober ist mein persönlicher „Ramadan“ – da gibt es also weder Bier noch Wein. Drückt mir die Daumen oder - noch besser - klopft mir bitte auf die Finger, sollte ich mich nicht daran halten!

Danke! Und bis später an dieser Stelle...       Sissach, 8. Oktober 2016

>> 7. September 2016: Ausflug der Sissacher Behörden

Bei prächtigstem Altweiberwetter begaben sich der Sissacher Bürgerrat und Gemeinderat in corpore auf ihren jährlichen Ausflug. Zunächst gingen drei "gemischte" Gruppen auf eine Fuchsjagd durch Basel (unser Bild zeigt die Gruppe Niggi Bärtschi (rechts im Bild) mit Fredi Binggeli, Stephan Häfelfinger, Lars Mazzucchelli und mir hinter der Kamera) bei einer Lagebesprechung. Nach dem Mittagessen im originellen "Rostigen Anker" im Basler Hafen konnten wir das schmucke Schwarzwaldörtchen Staufen im Breisgau besichtigen. Vielen Dank der Bürgergemeinde für die Organisation dieses phänomenalen Tages!

 

>> 1. Juli 2016: Gruppenbild mit Dame

Eigenartiges Aufstehen heute Freitagmorgen, 1. Juli: Ab heute bin ich Teil des Gemeinderatsteams - und ich freue mich auf das, was kommt! Auf dem Bild zu sehen sind (von links): Renate Boog (Gemeindeverwalterin Stv.), Neuling Robert Bösiger, Gieri Blumenthal, Neuling Fredi Binggeli, Beatrice Mahrer, Daniel Stocker, Lars Mazzucchelli (Vizepräsident), Peter Buser (Gemeindepräsident) und Godi Heinimann (Gemeindeverwalter). - Ein grosses Dankeschön geht an die beiden zurückgetretenen Gemeinderäte Andreas Lutz und Paul Bieri.

Weitere Informationen auf der Website der Gemeinde Sissach.

>> 23. Mai 2016: Die Departemente sind verteilt

Jetzt ist es klar, wer im siebenköpfigen Gemeinderat Sissach für welches Departement und damit für welche Aufgaben zuständig ist.

Mein neues Departement heisst Sicherheit / Kultur / Kirchen. Wie zu vermuten, umfasst dieses zunächst den Aufgabenbereich Öffentliche Sicherheit (Feuerwehr, Militär, Zivilschutz, Schiesswesen, Gemeindepolizei und Regionaler Führungsstab). Was mich besonders freut ist die Tatsache, dass ich künftig für das Kulturelle zuständig bin. Da geht es um die Kulturförderung, um die Museen, um Konzerte, Theater und Ausstellungen. Ebenfalls ins kulturelle Ressort fallen Feste und die Vereine. Und als Drittes sind da noch die Kirchen in Sissach.

Ja, ich freue mich auf alle diese Aufgaben. Und darauf, mit vielen Menschen ins Gespräch

zu kommen.

>> 14. März 2016: Besuch im Bundeshaus

Auf Einladung von Nationalrätin Maya Graf und Parteipräsidentin Grüne BL, Landrätin Florence Brenzikofer, konnten rund 50 Grüne aus dem Baselbiet einen Blick hinter die Kulissen des Bundeshauses tun. Zunächst konnten wir eine gute halbe Stunde zuhören und -sehen, was die Volksvertreterinnen und Vertreter im Nationalrat so trieben, danach waren wir zum "Apéro riche" mit Bioprodukten (what else!) in der "Galerie des Alpes" eingeladen. Dort wurden wir von der Co-Präsidentin der Grünen, NR Regula Rytz und Fraktionspräsident NR Balthasar Glättli begrüsst. Ebenfalls auf einen Sprung schaute die sympathische Basler Neo-NR der Grünen, Sibel Arslan, vorbei. Vielen Dank im Namen aller Eingeladenen!

28. Februar 2016: 1227 mal Dankeschön!

Was für ein Tag, dieser letzte Sonntag im Februar 2016! Zuerst mit der Sissacher Clique auf Bummeltour im schönen Freiburg i. Br., und dann die Nachricht aus heimischen Gefilden: geschafft mit 1227 Stimmen. Was für eine Freude dann das Anstossen im Löwen. Mit dabei unsere grüne Nationalrätin Maya Graf (links im Bild) und Grünen BL-Präsidentin Florence Brenzikofer.

Ich danke allen Sissacherinnen und Sissachern, und auch allen Mitgliedern der Stächpalme (allen voran Rolf Cleis) für diesen Erfolg, der sich sehen lassen kann: Acht Sitze in der Gemeindekommission, zwei im Gemeinderat. Dieses Ergebnis verpflichtet.

>> 17. Februar 2016: Die bz berichtet

Mitten in der Fasnacht publiziert die Basellandschaftliche Zeitung ein Kurzinterview mit dem Kandidaten Robert "Bobby" Bösiger. Titel des Kurzbeitrags: "Ich schwimme auch gern einmal gegen den Strom". Soso...Doch lest selber. 

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bz vom 17. Februar 2016.pdf
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>> Nach der Fasnacht... ist vor dem Wahlsonntag

Das Chluri ist im Chlurihimmel, die Larven sind versorgt und nur noch vereinzelt trotzen zuhause besonders renitente Konfetti dem Besen. Nach der letzten Standaktion in der Sissacher Begegnungszone (vom 20. Februar) heisst es nun, nochmals einige der Stächpalme-Blätter aufzuhängen, das eine oder andere Inserat aufzugeben und -- zu warten. Zu warten auf den kommenden Sonntag, 28. Februar 2016. Zittern? Nein! Gespannt sein? Aber sicher!

Mir wei luege... und wissen: Es kommt, wie es kommen muss. Auf jeden Fall schon jetzt gilt: Ich danke herzlich für jede erhaltene Stimme! 

 

 

>> 11. Februar 2016: "Kopfsalat"

Dass der Wahlkampf auf Hochtouren läuft, zeigt sich auch daran, dass die lokalen Zeitungen veritable "Kopfsalat"-seiten produzieren müssen (oder besser: dürfen, denn es bedeutet ja willkommene Inserateeinnahmen). Trotz "Kopfsalat" auf der letzten Seite der heutigen "Volksstimme" gelingt es mir, mich gleich zwei Mal zu entdecken: einmal als Teil des zukunftsweisenden Stächpalme-Teams Buser - Bösiger, das zweite Mal solo, aufgenommen auf der Sissacher Fluh. So, nun macht der  Wahlkampf aber Pause und überlässt das Zepter Frau Fasnacht. in diesem Sinne: "Heid e schöni Fasnecht!"

>> Februar 2016: ...und los gehts!

So, nun sind die Stächpalme-Plakätli im Dorf aufgehängt, und in der lokalen Presse erscheinen verschiedene Wahlinserate (wie nebenstehendes). 

>> Freitag, 29. Januar 2016: das Hutzgüri kommt!

Auf Einladung von Steffi Küng (links im Bild), dem Dorfschmied von Rothenfluh, erwarten wir bei ihm den Auftritt des schrecklichen Hutzgüri und seinen Spiessgesellen, dem Schärmuuser, dem Bott und den zwei Eierwybli. Küng und ich waren vor genau 25 Jahren die Geburtshelfer des (wiederbelebten) Brauchs. Schön, dass dieser noch so wunderbar gepflegt wird!

>> Mittwoch, 27. Januar 2016: Die "Basler Zeitung" berichtet

Unter dem Titel "SP gibt zweiten Gemeinderatssitz preis, FDP tritt gar nicht erst an" berichtet die BaZ über den Sissacher Wahlkampf, der kaum stattfindet. Und darüber, dass parteiunabhängige Gruppierungen wie die Stechpalme in der Sissacher Politik das Sagen haben.

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Bericht der BaZ vom 27. 1. 2016; verfasst vom Sissacher Christian Horisberger
baz_stechpalme.pdf
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>> Freitag, 22. Januar 2016: Es tut sich was...

"Lahme Wahlen im Bezirkshauptort". Titelt die "Volksstimme", nennt aber immerhin noch einen neuen Kandidaten für den Gemeinderat (Fredi Binggeli von der SVP). Bösiger und Binggeli seien "so gut wie gewählt", schreibt die Zeitung. Mein Kommentar: Mir wei luege...

>> Samstag, 16. Jänner 2016: Fotosession mit Christian Roth 

Heute ist das Wetter trotz (oder gerade wegen) einigen Schneeflocken fast perfekt, um an verschiedenen Ecken und Winkeln der Gemeinde Fotos für die Gemeinderatswahlen zu machen. Wir haben jedenfalls viel Spass dabei. Auf dem Bild, entstanden auf der Sissacher Fluh, sind zu sehen: Christian Roth und Peter Buser. 

 

>> Samstag, 19. Dezember 2015: Fotosession in der Badi

In der Sissacher Badi haben sich heute die Kandidierenden der Stechpalme zum Fotoshooting getroffen. Zur Wahl stellen sich Peter Buser (bisher; Gemeindepräsident; 2. von rechts) und ich (neu; 3. von links) für den Gemeinderat, und neun Frauen und Männer für die Gemeindekommission. Unsere hellen Köpfe für die GK (von links): Victor Bättig, Urs Gysin (bisher), Katja Hinterberger, Urs Zürcher (bisher), Pascal Benninger, Nicole Maegli, Elvira Graf, Claudia Regenass und Roland Nyfeler. Das Foto stammt von Heiner Oberer. 

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Medienmitteilung Stechpalme
Stechpalme_MM GR-Wahlen.pdf
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>> Freitag, 11. Dezember 2015: Gruppierung Stechpalme nominiert

An der Sitzung im Löwen wird meine Kand

idatur wohlwollend aufgenommen. Schön, wenn man sich der Unterstützung dieser Gruppierung sicher sein darf. Vielleicht wird in den nächsten Tagen noch der eine oder andere Name dazustossen. 

>> Samstag, 21. November 2015: Ich werde kandidieren

Nach einigen aufschlussreichen Gesprächen und dem Abwägen von Pro und Contra habe ich mich nun definitiv dazu entschlossen, im Februar 2016 bei den Gesamterneuerungswahlen in den Gemeinderat von Sissach für ein solches Amt zu kandidieren. Ich möchte dieser Gemeinde, die mir Heimat, Geborgenheit und Zugehörigkeit bedeutet, auch einmal etwas zurückgeben.